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Welches Buchungsportal?

Die Digitalisierung und auch die Globalisierung haben die Branche der Hotellerie sowie der Parahotellerie in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Ferienwohnungen, Apartments auf Zeit und andere Unterkünfte werden mittlerweile überwiegend über Internetseiten oder Buchungsportale angeboten. Mehr als jede zweite Buchung einer Reise erfolgt heutzutage online.

Diese Buchungsportale (OTAs) sind ein wichtiger Vertriebspartner und sollen Gäste und Vermieter zusammenbringen. Nicht auf den namhaften Plattformen vertreten zu sein, ist heutzutage eigentlich keine Alternative mehr. Zu viel Sichtbarkeit, Reichweite und Buchungsvolumen würde den Verweigerern entgehen. Aber es lohnt sich für Vermieter und Hoteliers, bei der Wahl der Buchungsportale genau hinzuschauen.

Vorteile von Buchungsportalen

Preisvergleiche

Besonders Buchungsportale bieten dem Gast die Möglichkeit, sich im Vorfeld über mögliche Unterkünfte zu informieren und die Angebote verschiedener Gastgeber zu vergleichen. Anders als Reisebüros und Hotels sind sie 24/7 geöffnet.

Besonders Vermieter mit einem gelungenen Wohnungsinserat und vielen positiven Bewertungen können sich hier von der Konkurrenz absetzen, wenn sie überdies noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Kommt noch ein stets aktueller Belegungsplan hinzu, steigen die Chancen für einen guten Platz im Listing.

Geringere Kosten pro Buchung und große Reichweite

Portale bieten aber noch weitere Vorteile für den Gastgeber. Gegenüber individuellen Homepages haben Sie im Internet in der Regel eine deutlich größere Sichtbarkeit und Reichweite, da sie die Unterkünfte in Suchmaschinen und diversen Partner-Webseiten aktiv bewerben.

Je mehr Ferienwohnungen und Hotels auf einer Plattform gelistet sind, desto mehr Nutzer besuchen das Portal. Diese Reichweite ist mit eigenen Vertriebskanälen nicht möglich.

Daraus resultieren oft erhebliche Kostenvorteile, weil die Kosten pro Conversion (Buchung) mit zunehmender Größe eines Buchungsportals sinken. Dies ermöglicht Vermietern eine erschwingliche und zielführende Erschließung neuer Zielgruppen.

Kostenloses Marketing ohne Risiko

Vermieter erhalten ein kostenloses Marketing für ihre Unterkünfte. Nur, wenn tatsächlich eine Buchung erfolgt ist und der Gast dafür bezahlt, wird eine Provision an die Buchungsplattform fällig.

Last-Minute-Kontingente

Überdies helfen Buchungsportale enorm dabei, die Last Minute-Kontingente der Hotels kurzfristig zu vermarkten. Bis zu 25 % der Hotelbuchungen erfolgen am Vortag des Check-ins.

Laufende Aktualisierung

Bei führenden Buchungsportalen können die einzelnen Inserate jederzeit manuell, über einen iCalendar oder ganz komfortabel über sog. Channel-Manager aktualisiert werden.

Kompletter Buchungsprozess wird übernommen

Nicht zuletzt bieten Buchungsportale eine schnelle und einfache Kundenkommunikation sowie sichere Buchungs- und Zahlungsmöglichkeiten.

Nachteile von Buchungsportalen

Teils hohe Servicegebühren

Demgegenüber ist jedoch zu beachten, dass Buchungsportale im Falle einer Buchung teils erhebliche Servicegebühren von Vermietern und Gästen verlangen. Sofern der Vermieter kein festes Jahres-Abo gebucht hat, erfolgt die Berechnung der Gebühr in Abhängigkeit vom vermittelten Umsatz.

Je nach gewähltem Portal kann die Servicegebühr bis zu 25 % vom Umsatz betragen, wobei die Gebühr oft auf den Gast und den Vermieter aufgeteilt wird.

Enormer Preiskampf

Die hohe Zahl an Hotels, die auf den einzelnen Portalen zu finden sind, führt innerhalb der Branche zu einem enormen Preiskampf, da Gäste oft nach verlockenden Schnäppchen suchen. Hoteliers sind gezwungen, preiswerte Zimmerpreise anzubieten, um konkurrenzfähig zu sein.

Zusätzlich muss natürlich noch für jedes erfolgreich vermittelte Apartment Provision bezahlt werden. Die Folge sind finanzielle Verluste oder leere Zimmer. Provisionen von bis zu 15 % sind deshalb für viele Hoteliers nicht mehr angemessen.

Monopole, Marktmacht und problematische Geschäftsbedingungen

Plattformen wie Booking, Airbnb und Fewo-direkt haben eine enorme Marktmacht. Dies kann sich in den gezahlten Provisionen und den teils problematischen Geschäftsbedingungen (z. Bsp. Bestpreisklausel, Preisdruck, Einbehalt von Zahlungen, unfaire Listung usw.) widerspiegeln.

Bei Problemen können die Betreiber der Plattform Zahlungen von Gästen einbehalten. Hoteliers und Vermieter warten dann unter Umständen lange auf ihr Geld oder gehen schlimmstenfalls leer aus.

Bietet der Vermieter anderswo günstigere Apartmentpreise an, kann das Portal jene Unterkünfte durch ein schlechtes Ranking abstrafen.

Risikostreuung (Diversifikation)

Um die Risiken durch monopolmäßige Marktmacht einiger Plattformen zu reduzieren, kann es opportun sein, mehrere Portale zu beauftragen.

Welche Buchungsportale? Global, lokal oder beides?

Je nach den Präferenzen des Vermieters fällt die Wahl meistens auf einen oder mehrere Global Player wie z. Bsp. Airbnb, Fewo-direkt, Booking.com, Expedia oder Tripadvisor.

Daneben kann es aber sinnvoll sein, zusätzlich einen namhaften lokalen Anbieter in Deutschland - z. Bsp. Alloggia - zu beauftragen. Lokale Anbieter haben häufig den Vorteil, dass sie in der Region oft besser mit den örtlichen Institutionen, Zielgruppen und Unternehmen verdrahtet sind. Oftmals werden auch die regionalen Bedürfnisse, Besonderheiten und Gesetze (z. Bsp. das Wohnraumstärkungsgesetz) besser berücksichtigt als bei den globalen Anbietern.

Um die Risiken durch monopolmäßige Marktmacht einiger Plattformen zu reduzieren, kann es zudem opportun sein, mehrere Buchungsportale zu beauftragen.

Servicegebühren und Provisionen

Grundregel bei den Provisionen: Je größer die Reichweite des Portals ist, desto höher fällt die Provision aus.

Bei der Frage, welches Buchungsportal am besten zu Ihnen passt, sollten die Servicegebühren besondere Beachtung finden:

Airbnb

Airbnb ist ein 2008 im kalifornischen Silicon Valley gegründetes US-amerikanisches Unternehmen. Nach eigenen Angaben befinden sich auf der Website über 5 Millionen Inserate weltweit. Etwa 160.000 der inserierten Unterkünfte befinden sich in Deutschland.

Bei diesem Anbieter zahlen Gäste Servicegebühren von bis zu 20 % von der gesamten Buchung. Als Gastgeber zahlen Sie zusätzlich 3-5 % Transaktionsgebühren, was je nach Land und Stornierungsbedingungen des Gastgebers variieren kann. Die Inserate sind kostenlos.

Booking

Booking ist eine Online-Reiseagentur zur Buchung von Reiseunterkünften sowie Flügen und Mietwagen mit Sitz in Amsterdam. Das Unternehmen hat Zugriff auf die Vermittlung von über 28 Mio. Unterkünften weltweit.

Als Gast zahlen Sie keine Buchungsgebühr. Als Gastgeber zahlen Sie je nach Standort eine Kommission pro Buchung i.H.v. 10 - 25 %. Keine Abo- oder Inseratsgebühren. 

Fewo-direkt

Gäste zahlen hier 6-12 % auf den Buchungsbetrag. Als Gastgeber zahlen Sie zusätzlich 8 % vom Umsatz, sofern kein Jahres-Abo für 299 € gebucht wurde.

Expedia

Für Gäste fallen keine Servicegebühren an. Gastgeber zahlen eine Kommission je nach Standort i.H.v. 15 - 20 % pro Buchung. Keine Abo- oder Inseratsgebühren.

Alloggia

Das Portal richtet sich an gewerbliche und private Vermieter von Ferienwohnungen und möblierten Apartments auf Zeit in deutschen Metropolregionen.

Für Gäste fallen keine Servicegebühren an. Es gibt eine telefonische und individuelle Beratung für Gäste und Vermieter. Gastgeber zahlen in der Regel eine Umsatzprovision i.H.v. 10 %. Keine Abo- oder Inseratsgebühren.

Die Reichweite ist nicht so groß wie bei den Global Playern, aber dafür ist die lokale Vermarktung und Verdrahtung mit lokalen Marktteilnehmern erheblich vorteilhafter. Sämtliche Vermieter sind den Portalbetreibern persönlich bekannt.

Alloggia übernimmt das Marketing und sorgt damit für eine hohe Sichtbarkeit Ihrer Ferienimmobilie in den Suchmaschinen und sozialen Medien. Dabei sind unterschiedliche Zielgruppen und Wohnkonzepte darstellbar.

Einzelne Wohnungsinserate werden vom Team anhand von einheitlichen Qualitätsstandards geprüft und können dann in den Suchmaschinen ranken.

Zudem übernimmt das Portal den gesamten Buchungsprozess bis zum Vertragsabschluss. Anders als bei anderen Portalen erfolgt die Vermittlung jedoch im Namen und für Rechnung des Vermieters. Dies bedeutet, dass Vermieter ihre Leistungen selbst fakturieren und Zahlungen von Gästen direkt an sie erfolgen.

Wohungsinserate werden über namhafte Channel-Manager oder iCalendar-Updates (iCal) aktualisiert. Daneben steht auch eine kostenlose Api-Schnittstelle zur Verfügung. Dies ermöglicht tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten.


  Alloggia Blog Autor

Autor: Alexander Klein
Aktualisiert: 07.09.2022

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